
Colditz Oflag IV C
Ausbrüche aus Kriegsgefangenenlagern übten schon immer eine Faszination auf die Filmindustrie aus. Bereits 1953 erschien die Billy Wilder Produktion „Stalag 17“. 1963 kam John Sturges` “The Great Escape“ mit Steve McQueen in einer Hauptrolle in die Kinos. Zwei Jahre später sorgte John Frankenheimer mit “The Train” für volle Kassen. Aber nur eine spezielle Geschichte erregte derart das öffentliche Interesse, dass es zweimal verfilmt wurde. Nicht nur das. Es wurde in den 70er Jahren ein sehr erfolgreicher TV Mehrteiler und in den 80er Jahren eine BBC Dokumentarserie mit Rekordeinschaltquoten. Der Name dieser ungewöhnlichen Geschichte: Colditz.
Erwähnt man heutzutage Colditz in England, kann man sich sicher sein, dass fast jeder Brite entweder die Geschichte/n kennt, oder zumindest davon gehört hat. Das Schloss zwischen Leipzig und Dresden im gleichnamigen Ort hat einen Mythos geschaffen, ohne dass die eigentlichen Urheber, die Deutschen, diesen Mythos teilen. Das mag vielleicht daran liegen, dass Stadt und Schloss Colditz 45 Jahre lang einen Dornröschenschlaf in der ehemaligen DDR verbrachten. Das Regime hatte offensichtlich kein Interesse daran, schlafende Hunde zu wecken.
Das Schloss wird im Jahre 1014 erstmals urkundlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert wird es vom sächsischen Königshaus zum Jagdschloss ausgebaut und prächtig ausgestattet. 1694 erweitert August der Starke die Anlage um den zweiten Hofbau. Damit stehen in dem Gebäude annähernd 700 Räume zur Verfügung. Als jedoch Dresden immer mehr zum Hauptsitz der sächsischen Könige tendiert, verliert man zunehmend das Interesse an Schloss Colditz. Die wertvolle Inneneinrichtung wird demontiert und immer seltener wird das Gebäude genutzt. Im Jahre 1800 erfolgt der Tiefpunkt. Das Schloss wird Armenhaus für den Leipziger Kreis. 1829 wandelt man die Anlage in eine Landesversorgungsanstalt für unheilbare Geisteskranke um. Namen, wie Ludwig Schumann, der zweitjüngste Sohn des Komponisten Robert Schumann, und Ernst Georg August Baumgarten, der als der eigentliche Erfinder des Luftschiffes gilt, stehen in den Patientenlisten des Krankenhauses Colditz.
Nachdem bereits im 1. Weltkrieg das Schloss als Lager für Kriegsgefangene genutzt wird, missbrauchen die Nationalsozialisten im Jahre 1933 das Schloss als Schutzlager. Zeitweise sind mehr als 600 Kommunisten, Sozialisten und andere Regimegegner in Colditz inhaftiert. Nachdem der 2. Weltkrieg ausgebrochen ist, sucht die Wehrmacht verstärkt nach adäquaten Gebäuden für ihre Gefangenen. Recht schnell ist das OKW sich über die Vorzüge und die Sicherheitsaspekte von Colditz im Klaren und erklärt das Schloss als nahezu „ausbruchssicher“. Reichsleiter Herman Göring macht sich persönlich von diesem neuen, perfekten Offizierslager 1939 ein Bild. Das „Offizierslager IV Colditz“, kurz Oflag IV C genannt, wird zum zentralen Sammelpunkt der so genannten schweren Fälle. (Die römische 4 stand für Wehrkreis 4.) Hier sollen diejenigen Offiziere kaserniert werden, die entweder als „deutschfeindlich“ gelten, bereits als Ausbrecher in Erscheinung getreten sind oder als Prominente eine besondere Beobachtung “verdienen“. Zu diesen Prominenten gehören unter anderem Churchill`s Neffe Giles Romily, den man als Journalisten in Narvik gefangen nimmt und Michael Alexander, ein Neffe von Feldmarschall Harold Alexander.
In Colditz wird der Artikel 48 der Genfer Konvention von Seiten der Wehrmacht sehr genau beachtet. Man ist sich bewusst, dass die Alliierten mit Argusaugen auf das Lager blickten und die Wehrmacht will sich keine Blöße geben, um ihre prominenten Gefangenen, wie zum Beispiel das U-Boot As und Ritterkreuzträger mit Schwertern und Eichenlaub, Otto Kretschmer (nach dem Krieg als Bundeswehroffizier im Nato Rat), in England nicht zu gefährden. Zu keinem Zeitpunkt hat die SS oder die Gestapo in Colditz das Sagen. Zum Glück für die Gefangenen, wie man von den folgenden Geschichten erfahren kann. Denn wäre die Gestapo verantwortlich gewesen, hätte man unter Garantie lesen können: auf der Flucht erschossen. Die Wehrmacht hingegen reagiert mit moderaten Mitteln. Wird jemand auf der Flucht gefasst, so drohen ihm Einzelhaft und nicht der Tod.
Als Oflag IV C 1940 offiziell eröffnet wird, erwarten Kommandant Oberst Schmidt und seine Lageroffiziere Hauptmann Paul Priem, Hauptmann Hans Püpcke und Hauptmann Reinhold Eggers, der später zum inoffiziellen deutschen Colditz Historiker erklärt wird, die neuen Gäste.
Die ersten Gefangenen sind Polen, die als extrem ausbruchfreudig gelten und im Oktober 1940 einquartiert werden. Die ersten drei britischen RAF Gefangenen melden sich am 5. November: Flying Officers Middleton, Milne und Wardle. Die drei kanadischen Flieger werden bereits im April über Deutschland abgeschossen. Am 7. November kommen die so genannte „Laufen Six“ in Colditz an. Lieutenant Peter Allen, Captain Rupert Barry, Captain Harry Elliott, Captain Richard Howe, Captain Kenneth Lockwood und Captain Patrick Reid. Pat Reid wird nach dem Krieg zum inoffiziellen britischen Colditz Historiker avancieren. Als einer der ersten „Gäste der Wehrmacht“ hat er so den Überblick vom Anfang bis zum Ende. Die sechs sind vorher in Laufen bei München gewesen, wo sie die erste Gelegenheit zur Flucht nutzen.
Die Deutschen hatten die Idee, die notorischen Ausbrecher in Colditz zusammen zu fassen, um sie so besser unter Kontrolle zu haben. Leider entwickelte sich die Dinge konträr zur eigentlichen Idee. Man hatte nämlich unbeabsichtigt eine Akademie der Ausbrecher, die Escape Academy, gegründet. In den nächsten Wochen und Monaten kamen immer mehr „schwere Fälle“ nach Colditz. Ende Juli 1941 waren es 200 Franzosen, 150 Polen, zwei Jugoslawen, 68 Holländer und 50 Briten. Darunter auch das englische Flieger As Douglas Bader. Bader war eine nationale Institution, repräsentierte er doch in großem Maße die besonderen Tugenden der Briten. Sein Wille und Durchsetzungsvermögen ließen den beinamputierten Bader solange um einen Platz in einer Spitfire kämpfen, bis ihm der Wunsch stattgegeben wurde. Nachdem er aus einem müden Haufen Kanadier eine schlagkräftige Jagdflieger Schwadron gemacht hatte, kämpfte Bader gegen Me 109 und deutsche Bomber. Offiziell wurden ihm 22,5 Luftsiege anerkannt. Man verlieh ihm das Distinguished Flying Cross (DFC) und den Distinguished Service Order (DSO) für außergewöhnlichen Mut und Führungskraft. Als er am 9. August 1941 nach einem Luftkampf mit einer Me 109 des JG 26 über deutsch-besetzten Gebiet aussteigen musste, geriet er in Gefangenschaft. Bereits am Tag nach seiner Einlieferung in ein Lazarett versuchte er zu fliehen. Anschließend setzte er seine Fluchtversuche in anderen Lagern fort, bis er nach Colditz verlegt wurde.
Zuvor jedoch hatte er bei einem Besuch des Jagdgeschwaders JG 26, das von Adolf Galland, dem späteren General der Jagdflieger, geführt wurde und das seinen Absturz zu verantworten hatte, eine Bitte geäußert. Seine Prothese wurde beim Absturz lädiert und er bat Galland, eine Nachricht nach England zu schicken, ihm eine Ersatzprothese, eine bequemere Uniform, eine neue Pfeife und Tabak zu schicken. Galland gab diese Bitte an Göring weiter, um sich von ihm die Erlaubnis zu holen, mit den Engländern in Kontakt treten zu dürfen. Göring war einverstanden und man sendete die Wünsche Baders zusammen mit der Zusicherung freien Geleits für ein englisches Flugzeug über die Seenotwelle nach England. Die Engländer erfüllten den Wunsch auf ihre Weise tatsächlich. Ein großer Verband englischer Bomber griff Ziele um den Flugplatz St. Omer, auf dem Galland lag, an und warf neben einigen Tonnen Bomben auch die versprochene Prothese ab.
Neben Douglas Bader waren auch andere britische Top Guns in Colditz inhaftiert. So zum Beispiel der neuseeländische zweifache Victoria Cross Träger, Captain Charles Upham, der in englischen Medien häufig als „Outstanding Soldier Of The Century“ genannt wird, oder David Stirling, der Gründer des Special Air Service, dem Vorläufer der heutigen britischen Eliteeinheit SAS.
Das Leben in Colditz war häufig angenehmer für die Inhaftierten als für ihre Bewacher. Sie erhielten Rot-Kreuz-Päckchen, in denen meist bessere Verpflegung verpackt war, als sie der normale deutsche Soldat zu sehen bekam. Da es für die Gefangenen keine Arbeit gab, mussten sie sich selbst beschäftigen. Kein Wunder, dass sie ihre Fantasie und Ideen in Fluchtwerkzeuge umsetzten. Die Eisenbetten mit ihren Eisenmatratzen mussten als Basis für allerlei Werkzeug herhalten. Der „Verbrauch“ ging so weit, dass die kannibalisierten Matratzen mit anderen Mittel abgestützt werden mussten, um ihre Tragfähigkeit zu behalten.
Auch für Unterhaltung sorgten die Gefangenen selbst. Die Polen hatten zum Beispiel ein Marionetten Theater, das großen Anklang fand. Es gab unglaubliche Ideen zur Freizeitgestaltung. Man veranstaltete im August 1941 eine Lager-Olympiade, die Polen gründeten einen Chor, die Holländer formierten eine Hawaii-Gitarren-Combo, die Franzosen stellten ein Orchester zusammen, die Briten organisierten Spiele und Theateraufführungen. Später, als die Ausbruchsaktivitäten und Tunnelgrabungen Lärm verursachten, wurde eine Art Colditz Rugby populär, Stoolball. Dabei spielten zwei Mannschaften ein verschärftes Rugby, bei dem es darum ging den Goalie, den Mann der auf dem gegnerischen Stuhl saß, von diesem zu treten. Es war sowohl eine Form von Aggressionsabbau als auch Lärmfabrik zur Verminderung des Ausbruchslärms. Darüber hinaus versuchte man das Leben der Bewacher permanent auf den Kopf zu stellen. Man störte den Appell, bewarf die deutschen Soldaten mit Wasserbomben und machte ihnen auf andere Weise das Leben schwer. RAF Offizier Pete Tunstall trieb es so toll, dass er 415 Tage in Einzelhaft verbrachte.
Ausbrüche wurden zunächst unkoordiniert versucht und durchgeführt. Die Briten wussten nichts von den Aktivitäten der Polen und umgekehrt. Die Methoden waren mannigfaltig. Man kopierte Schlüssel, Landkarten, Ausweise und fertigte ganze Uniformen und Mützen. M 19, eine Abteilung des britischen War Departments, tat nichts anderes, als sich Mittel, Werkzeuge und Informationen auszudenken, die sie dann über die Rot-Kreuz-Kanäle und andere Kommunikationswege an die Gefangenen weiterleiteten.
Die Deutschen waren sich dessen bewusst und versuchten mit allen Mitteln, den Gefangenen auf die Schliche zu kommen und Ausbruchsaktivitäten schon im Keim zu ersticken. Hauptmann Eggers, der spätere Sicherheitsoffizier und deutsche Colditz-Historiker, formierte seine eigene „Abwehr“ um die Ausbrüche zu kontrollieren, oder sie gar vorauszusehen. So begann ein ständiger Kampf um den gewissen Vorsprung. „Die Gefangenen hatten da einen Vorteil“, erinnert sich Eggers, „sie hatten Erfahrung“.
Neun französische Offiziere begannen einen Tunnel zu graben, der Wochen in Anspruch nahm. Der Tunnelanfang befand sich auf Höhe des Kapellenturms. Dort ging er 28 m in die Tiefe, um anschließend 30 m unter der Kapelle, durch die Mauer zum Garten zu gelangen. Deutsche Wachen hörten die Geräusche, konnten aber lange Zeit nicht eruieren, woher diese kamen. Sie entdeckten ihn schließlich kurz vor der Fertigstellung. Andere versuchten es mit Verkleidungen: Airey Neave brach zweimal als deutscher Soldat aus, der Franzose Peodeau versuchte es als „Haus-Elektriker Willi Pöhnert“, der Franzose Boulay tarnte sich als Frau.
Die meisten dieser Versuche scheiterten. Die Deutschen sammelten so viele Gegenstände, die für den Ausbruch hergestellt worden waren und stellten sie in einem „Museum“ aus. Der lokale Photograph Johannes Lange machte Aufnahmen von denen, die man in Verkleidung gefasst hatte und stellte Ausbruchsszenen nach. Hauptmann Eggers publizierte die Fälle in der Colditz Gazette „Das Abwehrblatt“. Der Respekt vor den Gefangenen war auf deutscher Seite ausgeprägt. Davon kündet ein Schild, das in der Kommandantur hing: „Es sind nicht die schlechtesten Offiziere im Kriegsgefangenenlager, die eine Flucht vorbereiten und unter Einsatz ihres Lebens auch durchführen. Die Gruppe Abwehr im Oflag IV C hat aber die besondere Aufgabe, jede Vorbereitung zur Flucht rechtzeitig aufzuspüren und unmöglich zu machen“.
Das Chaos unter den verschiedenen Nationen, die unkoordiniert Ausbrüche planten und durchführten, kam zu einem Ende, als Pat Reid, nach einem persönlichen, missglückten Ausbruch zum „Ausbruch-Offizier“ ernannt wurde. „Ausbruch-Offiziere“ durften sodann nicht mehr selber ihr Glück versuchen, sondern hatten die Aufgabe, sämtliche Aktivitäten zu sondieren, ordnen und zu koordinieren.
Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Flucht war es, so viele Informationen wie möglich über die Fluchtroute zu erhalten. Dafür war jedes Mittel recht. Mit den Lebensmitteln, der Schokolade oder dem Kaffee, versuchte man Wachen zu bestechen. Als man Bader erlaubt, in die Stadt zu gehen, nahm er Süßigkeiten mit, in der Hoffnung, sie gegen Neuigkeiten eintauschen zu können. Flieger Cenek Chahorpka hatte sogar eine Freundin in der Stadt, die ihn unwissentlich mit hervorragenden Informationen versorgte. David Sterling wurde später sogar der Chef des lokalen Schwarzmarktes.
Eine ganze Reihe von Ausbrüchen war von Erfolg gekrönt. Die Holländer Francis Steinmetz und Hans Larive verließen unerkannt das Schloss, bestiegen den Zug nach Gottmadingen und waren drei Tage später in der Schweiz. Sechs Mann, darunter der Holländer Damiäm van Doorninck und der Australier Bill Fowler, verkleideten sich als deutsche Soldaten und marschierten durch den Wachraum nach draußen. Den beiden gelang die Flucht in die Schweiz, die anderen vier wurden geschnappt.
Einer der notorischsten Ausbrecher war Mike Sinclair. Seine acht Ausbruchsversuche sind Legende. Im gesamten Reich war sein Konterfei in den Polizeidienststellen präsent. Man hatte ihm sogar den Spitznamen „Roter Fuchs“ gegeben. Hauptmann Eggers nannte ihn den „größten Ausbrecher von allen“. Sein erster Versuch führte ihn von einem Camp im Nordosten Deutschlands durch Polen, die Slowakei, Ungarn und Jugoslawien, bis man ihn an der bulgarischen Grenze stellte. Dann kam er nach Colditz. Auf dem Weg dorthin unternahm er einen weitern Versuch. Anschließend versuchte er es aus einem Hospital in Leipzig und schaffte es bis nach Köln. Und so ging es immer weiter. Sinclair wollte nach Hause. Sein wohl berühmtester Versuch war der in Verkleidung des Stabfeldwebels Rotheberger, den man nur „Franz Josef“ nannte. Falls dieser Versuch funktioniert hätte, hätte es einen Massenausbruch gegeben. So aber stoppte man ihn mit scharfen Schüssen. Wie durch ein Wunder wurde er nicht getötet oder verletzt. Das geschah erst am 25. September 1944, als er einen selbstmörderischen Ausbruchsversuch im Garten des Schlosses unternahm. Dieser Versuch kostete ihn das Leben. Heute ist er in Berlin Charlottenburg beerdigt.
Es gibt so viele Beispiele von gelungenen und misslungen Ausbrüchen zu erzählen, die schlicht hier den Rahmen sprengen würden. Daher hier der letzte und, hätte er stattgefunden, der wohl auch spektakulärste Fluchtversuch.
Anfang 1944 beschlossen RAF Offizier L.J.E. „Bill“ Goldfinch und Lieutenant Tony Rolt, vor dem Krieg ein berühmter Autorennfahrer, ein zweisitziges Segelflugzeug zu bauen. Mit ihm wollte man den Fluss Mulde überfliegen und nach 60 Metern am jenseitigen Ufer landen. Im Mai begann das Unternehmen mit einer aufgestockten Crew. Neben den beiden Ideengebern gesellten sich noch Jack Best und Dick Howe. Diese Vier stellten sich ihre „Firma“ zusammen, zwölf „Assistenten“ und 40 Aufpasser. In zehn Monaten wurde täglich vier Stunden gearbeitet. Der Start war auf dem Dach vorgesehen, wobei ein an einem Seil hängendes Gewicht von zwei Tonnen das auf Rädern laufende Flugzeug auf 30 Meilen pro Stunde beschleunigen sollte.
Die Werkstatt war ein winziger Raum unter dem Kirchdach. Im Fußboden gab es eine Einstiegsluke. Als Material zum Bau wurden Dielen, Bettbretter, Spinde, Regale, und Bettbezüge verarbeitet. Obwohl das Flugzeug fertig gestellt wurde, kam es nie zum Einsatz. Der Krieg war vorbei. Als die 1. US Armee Colditz befreite, machte die Armee Fotos vom Flugzeug im April 1945. Später wurde es aus unbekannten Gründen zerstört. 1993 ließ die britische TV Station „East Anglia TV“ für ihre Dokumentation “Escape From Colditz“ ein Modell des Flugzeugs im Maßstab 1:3 bauen. Nach einem erfolgreichen Test wurde das Modell dem „Escape Museum“ in Colditz übergeben.





























