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Ostfront, Italien, Normandie

Oberstgruppenführer Paul Hausser
Im August 1941 entläßt ihn Himmler erneut und für immer. In den nächsten elf Monaten kämpft Peiper am Dnjeper und Don, sowie Rostov. Die Leibstandarte beweist ihre Stärke und erwirbt sich den Ruf als „Hitler`s Feuerwehr“. Nach Neuaufstellung als vollwertige Panzergrenadierdivision in Frankreich im Sommer/Herbst 1942 in Frankreich, wird die LAH im Januar 1943 in der Ukraine eingesetzt. In den kommenden Kämpfen als Teil von SS General Hausser`s SS Panzer Korps eingesetzt,  ist Peiper ständig im Zentrum der heftigsten Kämpfe. Zum SS Sturmbannführer (Major) am 30. Januar befördert, ist er am Kampf um das Donez Becken und Charkow, sowie Bjelgorod  beteiligt. Sein außergewöhnlicher Mut und seine Führungseigenschaften bringen ihm am 9. März das Ritterkreuz, sowie das Deutsche Kreuz in Gold am 6. Mai. Himmler läßt es sich nicht nehmen, Peiper persönlich zum Ritterkreuz zu beglückwünschen und eröffnet seine Telegram mit „Mein lieber Jochen“.

Jochen Peiper an der Ostfront
Im Juli nimmt die LAH an der Operation Zitadelle (Kursk) teil und wird anschließend, nachdem sie 1/3 ihrer Panzer und mehr als 2.700 Ausfälle, darunter 474 Tote, zu verzeichnen hat, zur Auffrischung und auch als Korsettstange nach Italien verlegt. Dort, in der Kleinstadt Boves, werden zwei Unteroffiziere Peiper`s von Angehörigen der abtrünnigen italienischen Armee entführt. Zur Abschreckung und zur Befreiung der Männer lässt er die Stadt beschießen. 34 Zivilisten sterben. 25 Jahre nach dem Krieg werden Peiper und zwei seiner Offiziere wegen Mordes angeklagt aber wegen der unsicheren Beweislage freigesprochen.

Nahkampfabzeichen Silber
Im November 1943 wird die LAH wieder in die Ukraine verlegt. Am 21. November wird er Kommandeur des 1. Regiments und  damit Chef von 160 Panzern. Mit 28 Jahren ein bemerkenswertes Kommando. In den Wintermonaten toben die bislang heftigsten Kämpfe, die enorme Verluste hervorrufen. Ende Februar besteht die LAH aus drei Panzern und vier Selbstfahrlafetten. Zuvor, am 27. Januar erhält Peiper das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Zu diesem Zeitpunkt ist er auch Träger des Nahkampfabzeichens in Silber. Ein Zeichen für die Teilnahme an mindestens 30 Nahkämpfen.

Königstiger
Tiger I in der Normandie
Nach Neuaufstellung in Belgien wird die LAH gegen Ende Juni in der Normandie eingesetzt, wo sie westlich von Caen in den ersten beiden Juli Wochen im Verlaufe der Operation Goodwood den Engländern entsetzliche Panzerverluste beibringt. In dieser Zeit wird Peiper verwundet und nach Tegernsee ins Lazarett verbracht. Somit entgeht er der erneuten Zerschlagung der Division und dem Rückzug ins Reich.

Doch die LAH soll erneut aufgestellt werden. Diesmal im Großraum Osnabrück, wo sie brandneue Panzer direkt von den Taktstrassen der Hersteller erhält. Am 9. November bekommt sieden  Marschbefehl und verlegt in den Großraum Düren. Peiper selbst und die Mehrzahl seiner Panzer rollen nach Weilerswist, wo sie als Feuerwehr bei etwaigen Angriffen der Amerikaner dienen sollen. Das zumindest soll der Anschein erwecken.