
Imperial War Museum London
Dieses einzigartige Museum wurde 1917 auf dem Sydenham Hill zum Gedenken an die errichtet, die während des 1. Weltkrieges gefallen waren. Als das Gebäude am 30. November 1936 niederbrannte, wurde es an der Lambeth Road in einem ehemaligen psychiatrischen Krankenhaus namens Bethlem Royal Hospital wiedereröffnet.
Das IWM ist bereits heute eine Legende. Nicht nur Enthusiasten, Historiker oder Touristen sind von dem IWM tief beeindruckt, es ist heute auch eines der größten Militärarchive sowohl für Dokumente als auch für Fotos, Film und Audio weltweit. Die Sonderaustellungen genießen einen exzellenten Ruf und sind Zuschauermagnete. Die noch bis zum 31. Juli laufende Ausstellung, „The Great Escapes“ it ein perfektes Beispiel für solch einen Event.
Das Museum ist in zehn permanente Galerien eingeteilt. Besonders beeindruckend für den Besucher ist mit Sicherheit die „Große Ausstellungshalle“, die besonders große Exponate wie Flugzeuge, Panzer und andere Fahrzeuge beherbergt. Die „1. Weltkrieg Galerie“ beschäftigt sich mit den Ursachen, der Geschichte und den Folgen des großen Krieges und überrascht den Besucher mit seiner unglaublichen Vielfalt an Exponaten, sowie seinen Darstellungen bezüglich des Grabenkrieges.
Die „2. Weltkrieg Galerie“ schließt nahtlos an die erstere an. Auch hier ist die Intensität des Erlebens überwältigend. Die Sammlung und Dokumentation lässt keine noch so unbedeutende Frage zum Geschehen unbeantwortet. Die Galerie „Conflicts Since 1945“
nimmt die Veränderungen der britischen Streitkräfte im Zusammenhang mit Nachkriegskonflikten, sowie technischen, strategischen und geopolitischen Veränderungen unter die Lupe.
Die „Holocaust Ausstellung“ zeichnet ein Bild des Völkermordes in Deutschland vom Beginn der Machtübernahme bis zum Ende des Krieges. Anhand von ausgesuchten Dokumenten, sowie Audio- und Video-Material wird jeder Aspekt des Rassenhasses untersucht. Eine weitere Galerie, „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, beleuchtet anhand eines halbstündigen Filmes und weiterer Dokumente den Genozid und ethnischer Konflikte wie zum Beispiel der Völkermord in Ruanda, Ost-Timor, Armenien, Bosnien oder Kambodscha.
„Secret War“ ist eine weitere Ausstellung, die die spannenden Aspekte von Spionage und Gegenspionage, Under Cover Operationen und die Einsätze der britischen Spezialeinheit SAS aufzählt. Sie erzählt die Geschichte der Geheimdienste MI 5 und MI 6 seit dem 1. Weltkrieg und bringt uns die Umwälzungen in den Diensten seit dem „9.11.“ näher.
Die „Kunst Galerie“ beschäftigt sich mit Kunst in beiden Weltkriegen. Die Ausstellungsstücke und Gegenstände können variieren. Die „Victoria Cross And George Cross Gallery“ stellt die beiden wichtigsten und höchsten militärischen und zivilen Ehrenmedaillen vor. Zentrales Ausstellungsstück ist das Nercy Geschütz und die drei VCs, die die Crew für ihren Einsatz bei der Schlacht um Mons erhalten hat. Die letzte Galerie ist Feldmarshall Montgomery gewidmet. „Monty: Master of The Battlefield „.

