Reisetermine
"Drama im Osten"
Reisetermine:01. 08. – 06. 08. 2005
16. 10. – 21. 10. 2005
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360° Dresden
Der "Zwinger" in Dresden als Panorama-Bild.
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Hautnah und Mittendrin
1945 schlägt das Pendel des Krieges im Osten mit brutaler Wucht zurück. Flüchtlinge aus Ostpreußen, dem Warthegau und Schlesien strömen in die großen Städte und weiter nach Westen. Die deutschen Armeen steht in einem nicht enden wollenden Abwehrkampf.Auf dieser Reise sehen Sie aber weit mehr als das: Erstaunliche Geschichten von Ausbrechern, die später zu Kinohelden werden; unglaubliches Erdulden von Strapazen; die Wiederauferstehung von Städten wie Breslau/Wroclaw und Dresden. Und die renovierte Schönheit von Görlitz, das möglicherweise 2010 Kulturhauptstadt Europas wird.
Hotels der Spitzenklasse, exzellente Küche und eine wunderschöne Natur runden diese Reise perfekt ab.
Historischer Hintergrund dieser Reise
Männern, denen es gelang, aus Kriegsgefangenenlagern auszubrechen, umgab schon immer die Aura des Abenteurers. Und da spielt es keine Rolle, ob es deutsche oder alliierte Soldaten waren. Der letzte dieser legendären Ausbrecher, der sich erst 1985 dem FBI in den USA stellte, war der ex-Afrika Korps Soldat Georg Gärtner. Aber es waren die Kriegsgefangenenlager in Deutschland, die Weltruhm durch spektakuläre Ausbrüche erlangen sollten. Da wäre zum einen Stalag Luft III in Sagan , heute Zagan (Niederschlesien, Polen), dessen Massenausbruch Hollywood zum Kassenschlager „Gesprengte Ketten“ (The Great Escape) animierte und Steve McQueen zum Weltstar werden ließ.Noch stärker ist der Eindruck, den Schloss Colditz (Sachsen) als Oflag IV C hinterlassen hat. Colditz wurde zum Synonym des unbeugsamen Ausbrechers, der selbst dann nicht aufgab, wenn er bereits wieder gefasst worden war. Colditz ist in England zum Mythos geworden.
Dresden, auch Elb-Florenz genannt, galt bis Anfang Februar 1945 als Deutschlands Luftschutzkeller. Doch es sollte anders kommen. Dresden steht heute für die Sinnlosigkeit des Krieges und als Mahnmal gegen Bombardierungen unschuldiger Zivilisten. Wie ein Wunder mutet es heutzutage an, dass die Narben verheilen und die Stadt in neuem Glanz erstrahlt. Dresden ist auch Heimat des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr und prädestiniert für einen Besuch.
Nach der Sommeroffensive der Roten Armee im Herbst 1944 erklärt Hitler Breslau zur Festung. Am 15. Februar wird die Stadt von den Russen eingekreist. Nun beginnt ein Kampf, der unter unvorstellbaren Strapazen und Qualen bis in den Mai 1945 andauern sollte. Doch die Stadt wird von den Russen nicht genommen. Sie ergibt sich erst, als am 6. Mai jeder Widerstand sinnlos geworden ist.


